Bad Cannstatt ist mit seinen 18 Stadtteilen – darunter Bad Cannstatt (Hauptort), Burgholzhof, Steinhaldenfeld und Sommerrain – der älteste Stadtbezirk Stuttgarts.  Der Hauptort hat einen hübschen historischen Kern, der heute nahezu komplett zur Fußgängerzone erklärt wurde und ein eigenes kleines Zentrum bildet. Dieses Viertel am Neckarufer besteht größtenteils aus Fachwerkbauten und engen Gassen.

Generell ist Bad Cannstatt  ein grüner Bezirk, denn neben dem Neckarufer, beherbergt das Viertel auch die “Wilhelma” – Stuttgarts großen botanischen und zoologischen Garten. Das „Bad“ im Namen stammt von den zahlreichen Mineralquellen, aus denen auch noch heute das heilsame Wasser geschöpft wird.

Architektonisch ist Bad Cannstatt vielseitig: es gibt es sowohl Gründerzeitviertel mit großzügigen Wohnungen als auch Mehrfamilienhäuser simplerer Bauart. In den Randbereichen stehen typische Bauten der Nachkriegszeit sowie einfache Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Bevölkerung in Bad Cannstatt ist so unterschiedlich wie die Baustruktur. Hier kann jeder die für sich passende Wohnlage finden, der nicht unmittelbar im Stadtzentrum leben will. Über die Bundesstraßen und S-Bahnlinien ist der Stadtteil aber trotzdem hervorragend an den Hauptbahnhof, den Flughafen und die Innenstadt angebunden.

Auch wenn man in der Nachbarschaft gut Essen gehen kann, und es einem auch sonst an nichts fehlt, ist Bad Cannstatt keine Party- und Szenehochburg. Hier lebt es sich etwas ruhiger als beispielweise im Zentrum oder in Stuttgart-West.

Titelbild: Mercedes Benz Museum Stuttgart