Wer dich nicht kennt, lieber Ku’damm bei der Nacht, der weiß doch nicht was das Leben schöner macht. Vom Halensee zum Zoo und bis zum Tauentzien, da biste mitten drin im Herzen von Berlin.“

Zeilen aus einer Ode an den charmanten Westen Berlins, die Hildegard Knef – Grande Dame und Berliner Urgestein – Mitte der 70er-Jahre mit einem Augenzwinkern und viel Gefühl für das Lied Das ist Berlin einsang.

Was vor über 40 Jahren galt, das gilt auch heute noch: Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Er verzaubert mit seiner Mischung aus ländlicher Idylle nahe des Grunwalds und urbanem Trubel in den Ku’damm-Seitenstraßen, wie Schlüterstraße, Fasanenstraße und dem lebendigen Savignyplatz, mittlerweile 300.000 Einwohner.

Bereits Albert Einstein und Erich Kästner, die beinahe zeitgleich das schöne Wilmersdorf bewohnten, bekannten sich öffentlich als große Fans des westlichen Zentrums der Spreemetropole. Denn hier, zwischen KaDeWe und Halensee, Schloss Charlottenburg, Tegeler Flugfeld und Breitenbachplatz, erlebt man Champagner und Currywurst, Bürgertum und Bourgeoisie sowie Akademie und Aristokratie nicht als Gegensätze, sondern in harmonischem Einklang.

Im Fokus des Geschehens liegt seit über 400 Jahren die Pulsader des Westberliner Treibens: Der Kurfürstendamm. Ein 3,5 Kilometer langer Boulevard, der im 16. Jahrhundert als bequemer Reitweg für den Kurfürsten errichtet wurde und dadurch seinen herrschaftlichen Namen erhielt.

Neben seiner Funktion als praktische Verkehrsachse zwischen den Ortsteilen Grunewald und Schöneberg, handelt es sich bei der 53 Meter breiten, exklusiven Shoppingmeile um das kommerzielle und ideelle Zentrum Charlottenburgs. Hochpreisige, internationale Markenboutiquen reihen sich hier mit nonchalanter Selbstverständlichkeit an alteingesessene Berliner Einzelhändler und verbreiten damit einen Zauber aus kosmopolitischer Größe und urigem Berliner Lokalpatriotismus.

 

Titelbild: una.knipsolina / photocase.de