Im Winter ist es dunkel und oft nass bis eisig. Diese Gegebenheiten machen aus dem Immobilienverkauf während der kalten Jahreszeit eine besondere Herausforderung – klar, bei Sonnenschein und blauem Himmel sieht die Welt, und damit jedes Haus, nun mal anders aus. Doch es kommt oft nur auf die richtigen Kniffe an, um Haus oder Wohnung dem Kaufinteressenten auch in der vierten Jahreszeit von der Schokoladenseite zu präsentieren.

  1. Ordnung im Garten

Gerade wenn nach dem goldenen Herbst die Bäume kahl sind und der Rasen matschig ist, sollten Verkäufer auf einen gepflegten Eindruck achten. Das fängt beispielsweise mit Laubkehren und dem Trimmen der Hecken an. Darauf verlassen, dass die natürliche Tristesse bald unter einer glitzernden Schneeschicht verborgen liegt, kann man sich dieser Tage eher nicht. Hat es dennoch geschneit, müssen Wege, Terrasse und Balkon von der weißen Pracht befreit werden, damit der potenzielle Käufer sie genau in Augenschein nehmen kann, ohne auszurutschen. Zusätzliche und im Dezember festliche Außenbeleuchtung wertet jedes Haus samt Gartenbereich auf und wirkt einladend. Dabei sollten alle Lichter sicher installiert sein und Kabel nicht im Weg liegen.

  1. Freie Sicht bei Tageslicht

Da die Tage im Winter sehr kurz sind, ist es oft schwierig, einen Besichtigungstermin im Hellen zu vereinbaren. Aber der Verkäufer sollte auf jeden Fall allen Interessenten bei der Erstbesichtigung die Chance geben, das Haus oder die Wohnung bei Tageslicht kennenlernen zu können. An bewölkten Tagen ist es ratsam, Gardinen und Vorhänge vor den Fenstern ganz abzunehmen, damit möglichst viel Licht den Weg in die vier Wände findet. Auch der Einsatz von Spiegeln verschafft durch ihre Reflektionen mehr Licht. Dies sind auch beliebte Home Staging-Maßnahmen, um ohnehin dunkle Räume aufzuhellen. Darauffolgende Besichtigungen dagegen können dann getrost im Rahmen eines gemütlichen Abends stattfinden.

  1. Böden sauber halten

Ob es regnet oder schneit: Niederschlag kann dem Immobilienverkäufer richtig lästig werden, wenn die Besucher mit ihren nassen und dreckigen Schuhen durch das Objekt ziehen. Wichtig ist, vor allen Besichtigungen für einen sauberen Boden zu sorgen. Dem Schmutz vorbeugend kann zumindest eine Fußmatte in den Flur gelegt werden. Professioneller und wirkungsvoller sind Schuhüberzieher. Es ist dabei völlig in Ordnung, den Gästen die Überzieher beim Eintreten anzubieten.

  1. Gemütlich heimelige Behaglichkeit

Ist es draußen kalt und ungemütlich, freuen sich Kaufinteressenten, wenn es im Besichtigungsobjekt angenehm warm ist. Beheizt der Verkäufer die Räume, bekommen Interessenten zudem einen direkten Eindruck, wie warm das Haus oder die Wohnung drinnen im Winter sein kann. Um richtige Behaglichkeit zu erzeugen und so zu punkten, reicht eine angenehme Temperatur aber kaum aus. Da das Tageslicht im Winter eher schwach und kühl ist, ist es angebracht, Kerzen aufzustellen. Diese geben ein warmes Licht ab und vermitteln Geborgenheit. Stehen die Festtage im Dezember noch bevor, kann auch Gebäck angeboten werden, was mit seinem Duft zusätzlich für stimmungsvolle Atmosphäre sorgt.

Mit diesen vier Tipps kann es jedem Immobilienverkäufer egal sein, zu welcher Jahreszeit oder bei welchem Wetter Besichtigung und Verkauf stattfinden. Die Kaufinteressenten können kommen.

Welche Vorteile der Immobilienverkauf mit realbest bringt, zeigt dieses Video.

 

Titelbild: Francesca Schellhaas/ photocase.de