Während die Altstadt vielerorts längst nur noch als riesiges Souvernirparadies für Touristen herhalten muss, ist die Düsseldorfer Altstadt aus dem sozialen Leben der Stadt nicht wegzudenken. Mitte des 16.00 Jahrhundert gebaut wimmelt es in den kleinen Gassen rund um das Rathaus von Kneipen und Restaurants. Nicht umsonst hat sich dieser Teil der Stadt den stolzen Ruf der „längsten Theke der Welt“ erarbeitet, kommt man, nimmt man alle Bars zusammen doch auf eine beachtliche Länge Thekentresen.

Viel wichtiger als die Länge, ist aber natürlich was auf dem Tresen serviert wird: Altbier. Das Düsseldorfer Traditionsbier wird in den vielen lokalen Brauerei gebraut und in braunen Henkelflaschen serviert. Die Toten Hosen haben das Alt, wie der Rheinländer zu sagen pflegt, auf ganz eigene Weise gewürdigt und mit dem Altbierlied für immer in den Analen des Rock verewigt.

Zwar nicht von den Toten Hosen besungen, aber mindestens genau so bekannt wie das Alt, ist die . Auf der mondänen Einkaufsmeile, die gerne in einem Atemzug mit der Pariser Champs-Élysées oder dem Berliner Kurfürstendamm genannt wird, regiert das altbekannte Prinzip „Sehen und Gesehen werden“.

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Wer es etwas ruhiger und exotischer mag, der ist in Little Tokyo rund um die Immermannstraße richtig aufgehoben. Über 7000 Japaner leben bereits seit Jahrzehnten in der Stadt und bieten hier verschiedenste Delikatessen und Besonderheiten aus der fernen Heimat an. Hier findet man neben Sushiläden die ganze Vielfalt der japanischen Küche von Shabu Shabu bis zu Okonomiyaki schlägt hier ein jedes Japanherz höher, also dann Gute Appetit und „itadakimasu“.

 

 

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