Die Frankfurter Skyline mit ihren hohen Bürotürmen der Banken ist international berühmt und ist Namensgeber für den inoffiziellen Spitznamen der Bankenstadt: „Mainhattan“. Ergänzt wird diese faszinierende Silhouette immer mehr auch durch Wohnhochhäuser, die in der Mainmetropole entstehen. Bereits seit Jahren sind diese teils kolossalen Hochhäuser in Japan und vor allem China Gang und Gäbe.

Die auch als „vertikale Städte“ bezeichneten Wohntürme sind oft aufwendig begrünt und beherbergen Bars, in denen man seinen Cocktail mit einem atemberaubenden Blick über die jeweilige Skyline genießen kann. Ein Bautrend, der auch unsere Breitengeraden erreicht hat und nicht zuletzt daraus resultiert, dass der Wohnraum in unseren Großstädten, dazu gehört auch Frankfurt am Main, immer knapper wird. Doch Wohnwünsche in ungeahnte Höhen haben ihren Preis: Wer in einen Wohnturm einziehen möchte, muss viel Geld mitbringen, denn es wachsen vor allem neue Luxus-Projekte in die Skyline der Stadt.

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An den Wolken kratzen – das Fundament für Frankfurts neue Hochhäuser steht bereits

Das „Wohnhochhaus Tower 2“ im Europaviertel, zum Beispiel, entsteht neben dem Einkaufszentrum „Skyline Plaza“. Mit einer Höhe von 160 Metern gilt es als höchstes reines Wohngebäude in Deutschland. Doch damit nicht genug – drei weitere Wohntürme sind im Europaviertel in Arbeit. So ist die Nassauische Heimstätte-Tochter ProjektStadt Bauherr des Turms „Praedium“. Das 66 Meter hohe Hochhaus mit 242 exklusiven Eigentumswohnungen wirbt mit „Wohnen wie am Central Park“. Es soll Ende 2016 fertiggestellt sein. Ganz in der Nähe entsteht der „Westside Tower“, der auf seinen planmäßigen 66 Metern insgesamt 248 Mietwohnungen anbieten wird. Der Bauherr „Revitals Real Estate“ in Hamburg beruft sich auf die Vorbilder „urbanen Wohnens wie in New York, Chicago und London“ und möchte damit ein weiteres Stück internationale Wolkenkratzerkultur in die Mainmetropole bringen.
Wohnhochhäuser in Frankfurt am Main

Bei dem „Porsche Design Tower“, der ebenfalls im Europaviertel errichtet wird, handelt es sich nach den Angaben der beiden Bauherren P+B Planen und Bauen sowie der Porsche Design Group um ein „Wohnhochhaus der Extraklasse“. Der Turm soll „eine neue Dimension im High-End-Wohnsegment“ markieren und „das funktionale, zeitlose Design der Luxusmarke mit zukunftsweisenden technischen Innovationen“ verbinden. Die Planer beabsichtigen darüber hinaus eine Hochgarage mit Elektrotankstelle und der Möglichkeit, Car-Sharing-Stationen in einer der unteren Etagen des Hochhauses unterzubringen.

Urbane Nachhaltigkeit: Hochhäuser als ökologische Lebensräume

Auch in Sachsenhausen stapelt man im wahrsten Sinne des Wortes hoch: Am Hainer Weg ist das neue Henninger-Hochhaus mit einer Gesamthöhe von 140 Metern im Bau. Geplant sind 120 Eigentumswohnungen im LuxussegmentDass vertikale Städte keinesfalls abweisende Großbauten sein müssen, beweisen die teils sehr aufwendigen Begrünungen der Hochhäuser. Üppige Pflanzenarrangements der Etagen, vertikal wie auch horizontal, sorgen für schattige und somit im Sommer natürlich gekühlte Wohnungen, deren Luft von CO2 gereinigt und durch Verdunstung ideal befeuchtet wird. Auch der Energieverbrauch im Winter wird durch den natürlichen Schutz gesenkt. Wohnhochhäuser bieten somit eine elegante Lösung für ökologische Herausforderungen unserer Zeit.

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