Draußen ist es beim Aufstehen schon hell? Möglicherweise scheint sogar schon die Sonne und das Bedürfnis nach einem Frühstück im Freien und nach Bewegung kommt auf? Bevor es jetzt an die frühjährliche Gartenarbeit geht, oder die ersten Energiereserven für Sport genutzt werden, ist es zunächst einmal Zeit für den Frühjahrsputz. Denn ein von Grund auf sauberes und entrümpeltes Zuhause ist – auch wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen einen nach draußen locken – die perfekte Basis für einen gelungenen Start in den Frühling. Und für erfolgreiche Wohnungsbesichtigungen, falls bei Ihnen gerade der Immobilienverkauf ansteht. Wir haben 7 Tipps parat mit denen der leidliche Frühjahrsputz erfolgreich erledigt werden kann und sogar Spaß macht.

1) Take it easy – Schritt für Schritt

Wie beim Sport gilt die Devise: Nicht zu viel auf einmal wollen! Denn ein gründlicher Frühjahrsputz ist anstrengend und gleicht je nach Größe von Haus oder Wohnung einem kleinen Work Out. Daher lieber Raum für Raum vorgehen und die Putzaktion auf mehrere Tage aufteilen.

2) Mit der Energie der Sonne

Der Grund, weshalb im Frühling Jahr für Jahr Menschen, Tiere und Pflanzen vor Energie und Lebenslust nur so sprudeln, ist das Sonnenlicht. Überhaupt, dass die Tage wieder länger werden, trägt ungemein zu Frühlingsgefühlen bei. Diese Tatsache sollte sich jeder auch beim Frühjahrsputz zunutze machen. Das heißt: Nicht erst nachmittags oder abends womöglich nach der Arbeit anfangen, sondern freie Tage ausnutzen und bei Tageslicht anfangen, um mehr Kraft und Motivation zur Verfügung zu haben.

3) Bis ins letzte Eck

Damit auch für das Verstecken von Ostereiern genügend Platz ist, muss auch an Ecken und nicht sichtbaren Stauraum gedacht werden. Der Platz unterm Bett, hinter Schränken oder in Schubladen, in die man selten reinguckt, wird oft vernachlässigt, gehört aber dazu. Und wer weiß, was für vergessene Schätze der Frühjahrsputz zutage fördert.

4) Entrümpeln mit System

Vor dem eigentlichen Putzen muss natürlich erst mal Platz dafür gemacht werden. Doch wo mit dem Aussortieren anfangen? Am besten geht man nach Kategorien vor: Bücher, Kleidung, Töpfe und Geschirr… Hierbei empfiehlt es sich mit Gegenständen zu beginnen, die einem nicht sehr wichtig sind.

5) Nur behalten, was Freude macht

Der vierte Tipp stammt von der gefragten Life-Style-Expertin Marie Kondo, die zudem empfiehlt, nur das zu behalten, was glücklich macht oder wirklich nützlich ist. Nimmt man einen Gegenstand in die Hand und verspürt kein positives Gefühl dabei, sollte dieser aussortiert werden, vor allem, wenn dieser keinen großen Nutzen erfüllt. Weitere Tipps von der Aufräum-Königin gibt es hier.

6) Waffen für den Kampf mit dem Schmutz

Putzmittel und Co sollten bereitstehen. Allzweckreiniger, Scheuermilch und Sanitärreiniger auf ihren Bestand prüfen und gegebenenfalls vorher neu kaufen. Auch genügend Utensilien wie Putzlappen und Küchenpapier bereithalten, damit alles auf Hochglanz poliert werden kann. Eine Ausrüstungs- und Tätigkeiten-Checkliste findet sich hier.

7) Spaß ist, was ihr draus macht

Getreu dem Motto der bekanntesten Orangen-Limonade, kann auch der Frühjahrsputz Spaß machen – wenn man nur will. Schon allein das Aufdrehen der Lieblingsmusik erleichtert das Putzen sehr. Den Wischmopp zur Musik zu schwingen, macht einfach viel mehr Spaß als ohne rhythmische Untermalung. Auch das Einspannen von Familienmitgliedern oder Mitbewohnern kann für ein angenehmeres und zügigeres Reinemachen sorgen. Zur Motivation helfen hier Belohnungen. Ein Eis zwischendurch, abends nach getaner Arbeit eine leckere Pizza oder ein Kinobesuch motivieren ungemein.

Ist alles erst einmal geschafft, kann man sich ruhig auf die Schulter klopfen. Zuletzt ein wenig frühlingshafte Deko aufstellen und dann zurücklehnen und genießen. Jetzt können Frühling und der Sommer kommen!

Wer einen Garten hat, liest hier, was es für bezaubernde Gartenhäuser gibt.

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Titelbild: Matthis Dierkes/ photocase.de