Wie kamen Sie auf die Idee im „verruchten“ Bahnhofsviertel in Frankfurt Wohnungen zu bauen?

Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist gelebte Urbanität und der trendigste Teil der Stadt. Es entwickelt sich gerade zum In-Quartier. Die Zahl der Bahnhofsviertel-Bewohner wuchs in den letzten fünf Jahren um 44 Prozent.

Welche Bedenken wurden von Seiten der Kaufinteressenten wegen der Kriminalitätsrate in diesem Viertel geäußert?

Die Wohnungsinteressenten kennen das Bahnhofsviertel und wählen es als zentralen Punkt für ihr Leben bewusst aus. Daher gab es keinerlei Anfragen zu Gewalt und Kriminalität.

An welche Zielgruppe richten sich die angebotenen Wohnungen?

Wir möchten eine ausgewogene städtische Mischung der Bewohnerstruktur erreichen. Vom Young Professional, über Lebensgemeinschaften und Familien bis zu älteren Menschen. Für Familien bieten sich beispielsweise Wohnungen im Hochparterre mit privaten Gärten an. Insgesamt realisieren wir im Twenty7even 89 Wohnungen mit zwei bis sechs Zimmern und Wohnungsgrößen zwischen 45 und 220 Quadratmetern.

Was verleitet die Zielgruppe in diesem Viertel Wohnungen zu kaufen?

Es sind drei Aspekte: Erstens das urbane Wohnen im Szene Kiez. Zweitens die fußläufig erreichbare gute Infrastruktur. Hierzu zähle ich Einkaufsgelegenheiten, Kindergarten, Schule, Theater und Arbeitsplatz. Und drittens die Wertbeständigkeit der Anlage aufgrund der stark anziehenden Nachfrage nach attraktivem Wohnraum im Bahnhofsviertel.

Andreas Gräf, Geschäftsführer der formart GmbH & Co. KG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Gräf, Geschäftsführer der formart GmbH & Co. KG

 

Titelbild: 100 Yards Festival, Credits: Easydoesit