Mit dem Frühling kommen häufig auch die Handwerker, die Ausbesserungsarbeiten in der Wohnung vornehmen oder Gärtner, die die Hecke vor der Tür zurückschneiden. Für Mieter ist das eine besonders ungünstige Zeit, da die Kosten für diese Arbeiten auf sie abgewälzt werden. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn es sich um Dinge handelt, die man eigentlich auch selbst erledigen kann. Da kommt bei vielen Mietern der Gedanke auf, doch lieber in die eigene Immobilie zu investieren. Vor allem, weil sich bei den Nebenkosten viele Kosten einsparen lassen.

Zu hohe Nebenkosten sind der Normalfall

Die meisten Mieter haben das Gefühl, dass sie und ihr Vermieter bei den Nebenkosten nicht wirklich an einem Strang ziehen. Laut einer Studie der TU Darmstadt und des Wohnungsunternehmens TAG Immobilien beklagten sich 77 Prozent der Befragten über das mangelnde Interesse des Vermieters, die Nebenkosten gering zu halten. Dabei lässt sich einiges einsparen, sofern dies auch wirklich gewollt ist. Müllentsorgung und Stromversorgung sind da nur zwei Beispiele. Wer ein wenig recherchiert, findet oft günstigere Dienstleister. Zudem macht der Deutsche Mieterbund immer wieder darauf aufmerksam, dass jährlich jede zweite Nebenkostenabrechnung falsch ist, Informationen fehlen und die Abrechnungen schlicht nicht nachvollziehbar sind.

Häufige Fehler bei der Nebenkostenabrechnung

Oft werden auch Leistungen aufgeführt, die laut Gesetz keine Nebenkosten sind. Den Mietern fehlt es aber häufig an der genauen Kenntnis darüber, was abgerechnet werden darf und was nicht. Das sind die häufigsten Fehler:

  • Verwaltungskosten, wie Bankgebühren, Hausverwaltung, Porto muss der Mieter nicht übernehmen, selbst wenn es im Mietvertrag so steht.
  • Reparaturkosten in der Wohnung und im Haus sind ebenfalls Sache des Vermieters. Vorsicht: Oft werden Reparaturkosten unter dem Begriff der Wartungskosten versteckt.
  • Auch Rechtsschutz-, Hausrat- oder Mietverlustversicherung muss der Mieter nicht bezahlen.

Wenn der Vermieter ebenfalls im Hause wohnt, muss er sich anteilsmäßig an den Betriebskosten beteiligen. Er zahlt außerdem für leerstehende Wohnungen. Auch hier gibt es aber Tricks, um diese Kosten auf die Mieter umzulegen, wie zum Beispiel eine geringere Gesamtwohnfläche anzugeben. Angesichts solcher Ärgernisse lohnt es sich, das Geld und die Energie lieber in die eigene Immobilie zu stecken.

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Titelbild: complize/ photocase.de