„Und, was zahlst du so?“ Das ist wohl die häufigste Frage, die man in Großstädten zu hören bekommt. Kein Wunder, denn die Preise in Ballungsgebieten explodieren. Vor allem in Berlin, das lange Zeit geprägt war von heruntergekommen Altbauten und billigen Mieten. Mittlerweile kennen die Mietpreise in Berlin aber nur noch eine Richtung: Nach oben.

Steigende Mieten in der Übersicht

Allein 2014 mussten Berliner Mieter in begehrten Lagen wie Mitte bereit sein, bis zu 12,30 Euro pro Quadratmeter bei Neuvermietung zu zahlen – dieser Betrag geht aus dem BBU-Marktmonitor 2015 hervor. Wie sich dieser Mietpreistrend im gesamten Stadtgebiet niederschlug, konnte man bisher eher weniger anschaulich in langen Mietspiegeltabellen ablesen. Seit Kurzem wird die Situation auf dem Mietwohnungsmarkt jedoch sehr anschaulich von einer Miet-Map für Berlin illustriert. Sie zeigt, mit welchem Budget man am besten wo hin zieht, und verdeutlicht: In Berlin gibt es für jeden Mietinteressenten die passende Lage.

Die teuerste Lage in Berlin ist die Französische Straße

Die praktische Karte verschafft dem wohnungssuchenden, potenziellen Mietinteressenten eine erste Übersicht. Die Daten beruhen auf einer Auswertung aktueller Mietinserate. Die Miet-Map zeigt den durchschnittlichen Mietpreis (kalt) für eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit 70 Quadratmetern in allen Lagen, anhand des Berliner U- und S-Bahnnetzes. Sie zeigt aber vor allem eines: Nämlich das Berlin-Mitte nach wie vor das teuerste Pflaster in Berlin ist. Den höchsten Wert auf der Karte findet sich an der Haltestelle Französische Straße: Das ist zentralste Berliner Lage, mitten an der Friedrichstraße und nur einen Steinwurf vom Boulevard Unter den Linden entfernt. Hier kostet die besagte Musterwohnung 980 Euro. Es ist damit der höchste Wert auf der Karte.

Kaufen statt mieten?

Angesichts der steigenden Mieten kann es sich lohnen, sich eine Wohnung in Berlin zu kaufen anstatt sie nur zu mieten. Mehr über die Vorteile sich in Berlin Wohneigentum zu kaufen und für wen dies besonders attraktiv ist gibt es hier.

 

Titelbild: christophe papke/ photocase.de