Optimierung von Abläufen, Prozessen und ganzen Geschäftsideen mithilfe neuester Informations- und Kommunikationstechnologien: Das ist das Ziel vieler Internet-Startups, die zielstrebig die klassischen Immobilienthemen Mieten, Verkaufen, Begutachten und Finanzieren besetzen.

Property Technologie oder kurz PropTech ist dabei das Stichwort in der Immobilienbranche, zusammengesetzt aus den englischen Wörtern für Eigentum/Immobilie und Technologie.  Daneben gibt es noch die Äquivalente in der Finanz- und Gesundheitsbranche FinTech und HealthTech. Denn Start-Ups, die sich der Verbesserung von Abläufen mittels IT-basierter Technologie verschrieben haben, finden sich auch in diesen Branchen.

Den jungen Unternehmen im Bereich Property Technology geht es um mehr, als nur Käufer und Verkäufer, Mieter und Vermieter einmalig online zusammenzuführen. Oder den traditionellen Makler auszuschalten, indem man sich als virtueller Discountmakler mit niedrigen Fixpreisen neuen Kunden andient. Vielmehr geht es darum, Immobiliengeschäfte effizienter und somit zeitsparender zu gestalten. Die vielen einzelnen Schritte sollen auf eine einzige Plattform übertragen werden, um alles online abwickeln zu können. Kurzum: PropTech-Unternehmen wollen Bewegung in den Wohnimmobilienmarkt bringen und ganz neue Vermarktungsmöglichkeiten eröffnen. Dieser Herausforderung nehmen sich in Deutschland bisher mehr als 100 Unternehmen an, die sich im Bereich PropTech gegründet haben.

Online und Offline: Das Beste aus beiden Welten vereinen

Es gibt Plattformen, die es Eigentümern ermöglichen, aus einer kostenlosen Bewertung ihrer Immobilie genau den richtigen Makler zu finden. Aber auch Crowdinvesting für Immobilien wird insbesondere für Kleinanleger mit wenig Kapital als Anlageoption zunehmend interessant. Über eine Online-Plattform können Anleger in attraktive Immobilienprojekte investieren.

Egal, um welche Dienstleistung in der Immobilienbranche es sich handelt: Alles ist auch online denkbar. Entwicklungen in der PropTech-Branche sollen dauerhaft dazu beitragen, Offline- und Online-Immobilienmarkt zusammenzuführen. Für die Kunden bedeutet dies größte Effizienz und Service und für die Immobilienbranche neue Absatzmärkte und eine langfristige Stärkung. Nicht zuletzt deswegen sieht der Rat der Immobilienweisen in seinem aktuellen Frühjahrsgutachten für Online-Tools zur Vermarktung von Immobilien große Wachstumspotenziale.

Dauerhafte Geschäftsbeziehungen entwickeln

Deshalb gilt es für die Immobilienbranche, weitere tragfähige Konzepte und alternative Problemlösungen im Bereich PropTech zu entwickeln. Und dabei die virtuelle mit der realen Welt zu verbinden – und nicht, die eine durch die andere zu ersetzen. realbest arbeitet daran, ein dichtes Netzwerk für Käufer und Verkäufer sowie Gutachter, Finanzdienstleister und auch Makler zu erschaffen. Dabei sieht sich realbest nicht in Konkurrenz zum Immobilienmakler. Denn im Unterschied zu manch anderen PropTech-Start-ups arbeitet realbest mit einem großen und professionellen Maklernetzwerk zusammen, welches beim Verkauf und Kauf der Immobilien hilft. Ziel ist es, langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen, von denen letztlich alle Beteiligten dauerhaft profitieren, und alle Aspekte des Immobiliengeschäfts auf einer Website zu vereinen.

 

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