Viel Prominenz, prachtvolle Villen und jede Menge zu bestaunen – Bogenhausen ist das Viertel der Schönen und Reichen. Mit 82.138 Einwohnern ist es einer der größten Bezirke Münchens und dabei extram vielfältig. Neben Gründerzeitbauten und noblen Villen der Prinzregentenstraße gibt es hier auch Wohnblocks aus der Nachkriegszeit und großzügigen Grünanlagen. Für alle, die mehr Ruhe suchen, als in der Isarvorstadt, Schwabing oder Haidhausen, kann Bogenhausen eine willkommene Alternative sein. An vielen Ecken des Stadtbezirks merkt man gar nicht, dass man sich immer noch in einer Millionenstadt befindet.

Der ursprünglich dörfliche Charakter von Alt-Bogenhausen ist heute noch um die Kirche St. Georg zu erleben. Auf dem Friedhof der kleinen Rokoko-Dorfkirche südlich der Montgelasstraße liegen viele bekannte Münchner Persönlichkeiten wie Erich Kästner, Rainer Werner Fassbinder und Bernd Eichinger begraben.

Bekanntestes Denkmal des Viertels ist der “Friedensengel”, der in luftigen Höhen am Europaplatz schwebt. Das Bauwerk erinnert an die 25 friedlichen Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71.

Die West-Grenze von Bogenhausen ist die Isar. Hier kann man ganz wunderbar zum Biergarten der St.Emmerams-Mühle spazieren oder an der Grenze zu Au-Haidhausen die “Villa Stuck” besuchen. Die 1897/98 erbaute neoklassizistische Villa in der Prinzregentenstraße ist das ehemalige Wohnhaus des „Malerfürsten“ Franz von Stuck (1863–1928).  Hier können unter anderem die historischen Atelier- und Wohnräume des Künstlers mit dessen Gemälden besichtigt werden.

Titelbild: ***DJ*** / photocase.de