Sobald draußen die Temperaturen purzeln und sich die Tage verkürzen, ist auch die Gartensaison zu Ende. Das muss aber nicht gleich das Ende der Gartennutzung bedeuten. Mit ein paar Vorbereitungen ist der Garten schnell für die frostigen Monate gerüstet und die passenden Ideen machen aus Garten und Terrasse einen schönen Platz, um den Altweibersommer draußen zu genießen.

Die Blätter der Bäume verfärben sich, ergeben wunderschöne Farbtupfer in jeder Landschaft und signalisieren im Einklang mit sinkenden Temperaturen, dass Gärten und Terrassen auf den Herbstanfang vorbereitet werden sollten. Hierbei muss nicht gleich sämtliches Grün verschwinden und der Garten in den Winterschlaf verfallen. Denn September und Oktober halten oftmals noch ein paar sonnige Tage bereit, die nach draußen einladen. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, was beim ersten Frost nicht mehr draußen sein sollte und wie es sich dort im Herbst wunderbar aushalten lässt.

Für welches Grün die Zeit im Garten vorbei ist

Zierblumen und –pflanzen sind nur selten überwinterungsfähig und verlieren bereits bei leichtem Frost ihre Lebenskraft. Meistens sind die empfindlichen Blüten auch nur zur einjährigen Nutzung gedacht. Doch Geranien beispielsweise blühen auf der Fensterbank im Wohnzimmer gerne bis in den Winter hinein weiter. Einfach die Pflanzen in geeignete Töpfe tun und sich in den vier Wänden weiterhin daran erfreuen. Auch viele Kübelpflanzen müssen frostsicher untergebracht werden. Die meisten davon, wie der Hibiskus, mögen es hell und eher kühl.

Bei den Gartenmöbeln ist es vor allem eine Frage der Hochwertigkeit, wie viel Herbst und anschließend Winter Tische, Bänke und Stühle vertragen. Möbel aus Kunststoff sind im Vergleich weniger robust als massive Holz- oder stabile Metallmöbel. Daher empfiehlt es sich, Kunststoffmöbel immer an trockenen und vor der Sonne geschützten Orten einzulagern. Wer Möbel aus Metall hat, der sollte nur welche aus Aluminium oder Edelstahl draußen behalten, die zudem gut beschichtet sind. Alle anderen Metallmöbel tut ein geschützter Ort gut. Auch Holzmöbel mit geringer Dichte oder Holzwerkstoffen sollten mindestens mit Schutzhüllen abgedeckt werden.

Für goldene Herbstmomente

Damit der Garten ohne Sommerpflanzen botanisch nicht brachliegt, sind Stauden ideal. Die krautartigen Pflanzen gedeihen mehrjährig und bringen hübsche Blüten hervor. So sorgt die Herbstaster oder die Anemone für bunte Highlights bei diesigem Herbstwetter. Zum Sommerende eingepflanzt blühen Stauden dann, wenn andere Blumen aus dem Gartenbild verschwinden. Auch Heidepflanzen sind robust und blühen im Herbst erst so richtig auf.

Von witterungsbeständigen Sitzmöbeln aus lässt sich dann der Anblick der spät blühenden Pflanzen genießen. Unter den Holzmöbeln sind es Tische und Stühle mit einer hohen Dichte, die dem rauen Wetter trotzen. So können Möbel aus Teak, Eukalyptus, Lärche und Akazie draußen sogar überwintern. Die Gartenmöbel sind bei niedrigen Temperaturen mit opulenten Polstern sehr gemütlich. Eine Kuscheldecke und heißer Tee dazu und die kostbaren Sonnenstrahlen lassen sich auch bei frischer Brise auskosten. Besonders reizvoll sind auch Windlichter und Feuerschalen, die für zusätzliche Wärme und stimmungsvolle Atmosphäre sorgen.

 

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