In Städten wie Manhattan oder Paris ist es mittlerweile schwer geworden, passenden Wohnraum zu finden – selbst mit dem ausreichenden Kleingeld. Auf der Suche nach Alternativen ist Deutschland aufgrund seiner stabilen Wirtschaftslage zunehmend in den Fokus vermögender Investoren und Wohnungssuchender gerückt. Vor allem Berlin ist dabei ein spannender Markt, da die Stadt von innovativen Prozessen und Wachstum geprägt ist. Berlin ist außerdem bekannt für Coolness und Understatement. Viele Vermögende wollen diesen urbanen Lifestyle miterleben, bevorzugen jedoch das Wohnen in luxuriösen Apartments. Allerdings fehlt es häufig in der Spreemetropole an passenden Angeboten.

Die Nachfrage ist groß, das Angebot an Luxusimmobilien begrenzt

Deutschlandweit ist der Markt für Luxusimmobilien gewachsen und einer Studie des Maklerhauses Dahler & Company zu Folge gab es 2014 in den Top-7-Standorten in Deutschland ein Umsatzplus von 25 Prozent gegenüber 2013. Insgesamt sind 3.000 Luxusimmobilien für insgesamt 3,7 Milliarden Euro verkauft worden. Berlin bildet allerdings das Schlusslicht. Hier sind im letzten Jahr rund 600 Millionen Euro mit 480 Luxusimmobilien umgesetzt worden. Dabei sind Ein- oder Zweifamilienhäuser nicht mehr so gefragt, wie noch im Jahr davor. Ein Umsatzplus gab es allerdings bei Eigentumswohnungen: Das Transaktionsvolumen stieg um 16 Prozent auf circa 340 Millionen Euro und insgesamt wurden rund 300 Eigentumswohnungen im Luxussegment verkauft.

Wohnungen mit Geschichte sind gefragt

Beliebt sind vor allem Wohnungen mit Geschichte und Charakter. Die ehemaligen DDR-Bauten am Strausberger Platz sind ein gutes Beispiel dafür und auch bei ausländischen Käufern sehr gefragt. Die imposanten Gebäude wurden innen mit moderner Ausstattung versehen, aber der neoklassizistische Stil der Fassaden wurde beibehalten. Neben außergewöhnlichen Gebäude spricht noch mehr für Berlin: Die Stadt bietet im internationalen Vergleich günstige Kaufpreise und mit dem passenden Angebot könnten die Umsatzzahlen für Luxusimmobilien noch wesentlich höher liegen. Zudem ist der Wohnimmobilienmarkt in Berlin noch lange nicht an seinem Zenit: Auch wenn die Preise der Berliner Immobilien nicht mehr so rasant steigen wie in den vergangenen Jahren, so ist das Wertsteigerungspotenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

 

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