Weihnachten steht vor der Tür. Bevor Sie sich jedoch in den wohlverdienten Skiurlaub verabschieden, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Geschäft am Laufen bleibt. Wir geben Ihnen 3 Tipps, wie Sie dies am besten bewerkstelligen.

Tipp 1: Vertretung durch einen Arbeitnehmer

Dies ist die einfachste Form der Vertretung. Denn ein Mitarbeiter oder eine speziell für die Vertretung eingestellte Person darf als Arbeitnehmer ohne weiteres auf die Kundendaten zugreifen, die sie für ihre Arbeit benötigt. Sie als Arbeitgeber haften für den Arbeitnehmer über Ihre Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VSH). Ihre VSH müssen Sie lediglich über die Vertretung informieren, dann können Sie schon in den Urlaub starten. Bitte beachten, Sie, dass Sie Ihre angestellte Vertretung nicht pro Arbeitsaufwand oder nach Abruf bezahlen dürfen.

Tipp 2: Vertretung durch einen Maklerkollegen

Haben Sie einen vertrauenswürdigen, selbstständigen Maklerkollegen, der Sie vertreten kann, wird es ein wenig komplizierter. Sie müssen den Versicherungsschutz mit Ihrer VSH und der Ihres Kollegen abstimmen. Denn wenn Sie sich durch einen selbstständigen Kollegen vertreten lassen, können Kunden Sie beide haftbar machen.

Tipp 3: Datenzugriff durch einen Kollegen

Auch der Datenschutz Ihrer Kunden sieht im Fall einer Vertretung durch einen anderen Makler bestimmte Maßnahmen vor. So darf der Kollege erst auf die Kundendaten zugreifen, wenn auch der Kunde dem zugestimmt hat. Um lästige „Einzeleinholungen“ zu vermeiden, können Sie eine Vertretungsregelung inklusive einer Einwilligungserklärung von Anfang an ins Maklermandat aufnehmen. Liegt keine Einwilligungserklärung vor, müssen Sie mindestens mit einem Bußgeld rechnen.

 

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