Wie holt man mehr aus seinem Geld raus? Diese Frage stellt sich wohl jeder irgendwann, ob es um eine sichere Altersvorsorge geht oder um Vermögensaufbau. Schnell ist eine mögliche Antwort gefunden: Immobilien. Denn gerade das historische Zinstief lässt viele andere Anlageoptionen blass erscheinen und Kapitalimmobilien strahlen. Aufgrund der günstigen Darlehenskonditionen ergeben sich zudem nur niedrige Einstiegshürden. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten. Wir geben Ihnen Tipps, wie Ihre Kapitalanlage in Immobilien gelingt.

4 Tipps zu Entscheidungsfaktoren

1. Einträgliche Rendite

Natürlich schaut jeder, der eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, zunächst auf die Höhe der Rendite. Hierbei ist die Nettorendite entscheidend – nicht die Bruttorendite, wie sie Verkäufer oder Makler gerne angeben. Eine gute Nettorendite liegt über 3 %.

2. Lage, Lage, Lage

Auch bei einer Kapitalanlage gilt für Immobilien, dass die Lage ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Wertentwicklung ist. Grundsätzlich sollte es eine gute Infrastruktur geben, eine attraktive Umgebung, ein hohes Arbeitsangebot und eine stabile Bevölkerungsstruktur, damit es ausreichend Mieterpotenzial gibt. Dabei beziehen Sie am besten nicht nur den Status quo ein, sondern auch Prognosen zur Entwicklung der Lage.

3. Zustand

Die Höhe der Rendite, die Sie erzielen können, hängt auch vom Kaufpreis ab. Ein niedriger Preis bedeutet rechnerisch eine höhere Rendite. Doch hinterfragen Sie verlockend niedrige Kaufpreise und betrachten Sie alle Faktoren in Abhängigkeit voneinander. Ist der Preis so niedrig, weil die Gegend mit Verödung zu kämpfen hat? Oder gibt es Mängel an der Immobilie?

4. Kaufpreis

Die Höhe der Rendite, die Sie erzielen können, hängt auch vom Kaufpreis ab. Ein niedriger Preis bedeutet rechnerisch eine höhere Rendite. Doch hinterfragen Sie verlockend niedrige Kaufpreise und betrachten Sie alle Faktoren in Abhängigkeit voneinander. Ist der Preis so niedrig, weil die Gegend mit Verödung zu kämpfen hat? Oder gibt es Mängel an der Immobilie?

4 Tipps zu Risiken & Kosten

1. Leerstand vermeiden

Achten Sie beim Kauf einer Anlageimmobilie auf ausreichend Mieterpotenzial in der Umgebung. Sehen Sie sich die Mietverträge genau an, falls Sie die Immobilie vermietet übernehmen. Sind die Mieter zuverlässig? Konnte die Immobilie bisher kontinuierlich vermietet werden?

2. Liquiditätsrisiko minimieren

Stecken Sie Ihr Geld in eine Immobilie, wird es da erst mal bleiben, sodass Sie nicht jederzeit darüber verfügen können. Eine langfristige Liquiditätsplanung, die alle Kauf- und Haltungsnebenkosten einbezieht, ist daher ein Muss. Zudem empfiehlt es sich einen Kredit mit langer Zinsbindung zu nehmen, da Sie ansonsten mit höheren Kreditkosten rechnen müssen.

3. Wertschwankungen beachten

Jede Immobilie ist möglichen Wertschwankungen ausgesetzt, die Sie als Eigentümer nicht kontrollieren können. Beispielsweise ein Zinsanstieg, andere Veränderungen am Markt oder die Verschlechterung der Lage. Um Letzterem zu entgehen, ist eine umfangreiche Lagebetrachtung vor dem Kauf zu empfehlen. Zudem sollten Sie sich ausreichend um den Zustand der Immobilie kümmern, damit Sie nicht an Wert verliert.

4. Erhaltungsaufwand kalkulieren

Unterschätzen Sie nicht den zeitlichen und finanziellen Aufwand, der sich Ihnen aus Instandhaltung und Verwaltung der Kapitalanlage ergibt. Eine Hausverwaltung wird Ihnen bis zu 400 Euro im Jahr kosten, aber auch viel Arbeit abnehmen. Zudem ist es ratsam eine Instandhaltungsrücklage zu bilden, damit Sie Geld für Reparaturen, Sanierungen und Modernisierungen zur Verfügung haben.

Wollen Sie Ihre vermietete Immobilie verkaufen oder sind Sie sich noch unsicher? Infos und Tipps geben wir Ihnen auf den Seiten „Wie Sie eine vermietete Wohnung verkaufen“ und „Kapitalanlage Immobilien“.

 

Titelbild: moerschy/ pixabay.com