Häufig bemühen Verkäufer einen Makler, der ihre Immobilie am Markt anbieten soll, wofür es gute Gründe gibt. Denn ein Makler kennt den lokalen Immobilienmarkt, übernimmt die Zusammenstellung aller relevanten Unterlagen und unterstützt bei Verhandlungen. Aber auch potenzielle Käufer kommen meist nicht ohne professionelle Hilfe aus. In beiden Fällen gilt: Wer einen Makler einschaltet, muss ihn im Erfolgsfall auch entsprechend entlohnen. Üblicherweise liegt die Maklerprovision bei gut sieben Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Soweit die Theorie.

Und wer zahlt die Provision?

In der Praxis gibt es immer wieder Diskussionen um die Frage, wer die Provision bezahlt und wann sie fällig wird. Nicht selten landen die Streitenden vor Gericht, was zusätzliche Kosten verursacht. Vom Ärger ganz abgesehen. Um beides möglichst zu vermeiden, gibt es einige Grundregeln: Wer einen Makler beauftragt, sollte einen Maklervertrag abschließen, in dem auch geregelt ist, ob und von wem eine Provision gezahlt wird – und zwar dann, wenn ein Kaufvertrag zustande kommt. Eine sogenannte „stillschweigende“ Beauftragung liegt vor, wenn man einen Makler aufsucht, ihm beispielsweise die Unterlagen der Eigentumswohnung überreicht und ihn bittet, bei der Vermarktung behilflich zu sein.

Als Käufer kann man unter Umständen auch ohne geschlossenen Vertrag zahlungspflichtig sein. Etwa, wenn man sich aufgrund eines Immobilienexposés im Internet an einen Makler wendet, das Objekt besichtigt – und Wochen später einen Kaufvertrag mit dem Eigentümer abschließt. Ein deutsches Gericht kam zu dem Schluss, dass der Makler in diesem Fall bezahlt werden muss. Die Begründung: Die Maklertätigkeit war Ursache für den Vertragsabschluss.

Andererseits erklärt man sich nicht automatisch bereit, eine Provision zu zahlen, sobald man sich für die Angebote eines Maklers interessiert. Als Interessent darf man zunächst einmal davon ausgehen, dass der Makler auf Weisung des Verkäufers handelt. Auch dazu gibt es ein aktuelles Gerichtsurteil.

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Streit vermeiden, Transparenz schaffen

Trotz zahlreicher Regelungen und Gerichtsurteile gibt es aber immer wieder Unstimmigkeiten zwischen Käufern/Verkäufern und Maklern. Dem entgegen zu wirken, ist auch eines der Ziele von realbest. Denn realbest führt private Verkäufer, Kaufinteressenten, Finanzdienstleister und Vermittler sowie Makler an einem virtuellen Tisch zusammen. Jeder weiß von Anfang an, mit wem er es zu tun hat – und zu welchen Konditionen. Alle Beteiligten können sicher sein, sich in einem zuverlässigen, rechtssicheren und transparenten Rahmen zu bewegen.

Es gibt keine versteckten Kosten – weder für Käufer noch für Verkäufer. Alle verfügen über individuelle Online-Zugänge und können sich jederzeit einloggen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich jederzeit telefonisch über alle laufenden Prozesse auch mündlich zu informieren. Makler haben zudem die Chance, zusätzliche Verkaufsaufträge zu generieren und Provisionen zu verdienen, weil das umfassende Netzwerk die Akquise vereinfacht und vervielfacht. Und das Ganze nur mit einem einzigen Klick, der den Zugang zu Privatkunden sichert. Denn beim Kauf oder Verkauf von Immobilien sollte auf allen Seiten Transparenz, Effizienz und Sicherheit herrschen.

Haben Sie noch Fragen zur Maklerprovision? Dann schauen Sie auf realbest.de vorbei: “Maklerprovision: Wer zahlt wie viel Courtage?

Titelbild: David Wiesrecker/ photocase.de