Vielseitig, flexibel und den Koffer immer gepackt: Jobnomaden sind Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen ein paar Wochen oder Monate in einer anderen Stadt leben. Für sie – genauso wie für Studenten oder die stetig wachsende Zahl der Singles – werden möblierte Apartments immer attraktiver. Denn für zwei oder drei Monate oder ein Austauschsemester eine Wohnung zu suchen, einzurichten und dann einzuziehen, lohnt sich weder finanziell noch die Anstrengung eines Umzugs. Auch Singles wählen immer öfter eine möblierte und ausgestattete Wohnung, statt Waschmaschine und Möbel anzuschaffen – die, wenn Amors Pfeil doch trifft, dann doppelt vorhanden wären.

Zentrumsnähe bevorzugt

Meist finden sich Angebote für möbliertes Wohnen zentral oder in den kulturellen Szeneviertel der Metropolen gelegen. Eine Wohnung in derartig herausragender Lage anzumieten ist gerade in Trendstädten kaum noch zu bezahlen – geschweige denn innerhalb kurzer Zeit zu finden. Bei einer Wohnungsbesichtigung in Universitätsstädten findet man sich da schon mal von Dutzenden Mitbewerbern umringt, die horrende Mieten zu zahlen bereit sind. Anders bei möblierten Apartments: Unkompliziert lassen sich die Wohnungen mitten in der Großstadt anmieten. Die zentrale Lage verkürzt zum einen den Arbeitsweg und ist zum anderen der ideale Ausgangspunkt, um die neue Stadt zu erkunden.

Die optimale Größe mit passender Einrichtung

Die Größe der Apartments variiert genauso wie die Qualität der Einrichtung. Der Mensch in der Großstadt braucht für temporäres Wohnen keine 100-Quadratmeter-Bleibe. So liegt die Wohnungsgröße meist zwischen 20 und 40 Quadratmetern. Relevanter als die Größe sind eher die optimale Raumausnutzung und die Qualität der Ausstattung. So sorgen Einbauschränke platzsparend für viel Stauraum, die Möbel sind auf die Räume zugeschnitten und bieten so trotz der kleinen Grundfläche des Appartements alles, was sich auch in einer normalen Wohnung findet. Besonders eine hochwertige technische Ausstattung wie HD-Fernseher, SAT-TV und gratis W-LAN sind gefragt. So lässt sich auch aus dem Home-Office perfekt arbeiten. Statt Ikeadesign erwartet die Mieter in den Apartments eine gehobene Ausstattung.

WG 2.0 – Sharing Spaces

Damit sich das Leben der Mieter nicht auf 25 Quadratmeter Apartmentfläche begrenzt, wird das Prinzip Share Economy auf die Apartmentanlagen übertragen. Gemeinschaftsräume oder -flächen wie Sauna oder Fitnessraum stehen den Mietern oftmals ebenso zur Verfügung wie ein Outdoor-Pool oder ein Partyraum mit Community-Küche. Sharing Spaces sind nicht nur ökonomisch und ökologisch sinnvoll, sie sind zudem die Chance schnell neue Kontakte in einer fremden Stadt zu knüpfen.

Handtuchwechsel inklusive

Einen Rundumservice wie im Hotel bieten möblierte Apartments zwar nicht, aber mit ein paar Extras kann das Konzept aufwarten. So gibt es oftmals einen Concierge, der sich um die kleinen oder großen Probleme des Alltags kümmert, Tipps für Restaurants oder Empfehlungen für die Abendgestaltung gibt. Oftmals sind auch Dienstleistungen wie Reinigung, Car-Sharing-Angebote, wöchentlicher Wechsel der Bettwäsche und Handtücher in das Wohnangebot integriert.

 

Titelbild: jala / photocase.de