Klein aber fein! In Zeiten des Wohnungsmangels und den damit einhergehenden steigenden Miet- und Kaufpreisen ist die Suche nach überschaubarem und bezahlbarem Wohnraum allgegenwärtig. Insbesondere in den deutschen Großstädten sind die kleinen Wohnungen zwischen 30-50 Quadratmetern deshalb zurzeit so heiß begehrt wie nie.

Hat man nach langer Suche endlich Glück und darf ein Apartment sein Eigen nennen, steht man allerdings schnell bereits vor der nächsten Herausforderung: Platzmangel! Wie richte ich mich gleichzeitig praktisch und gemütlich in meiner neuen „Miniwohnung“ ein, wenn ich weder auf mein Sofa, noch auf mein Doppelbett, den großen Kleiderschrank sowie die vielen, vielen kleinen Besitze verzichten möchte? Doch keine Panik – mit ein wenig Kreativität lässt sich auch die kleinste Wohnung in ein wahres Platzwunder verwandeln! Deshalb stellen wir Ihnen in diesem Beitrag verschiedene Möglichkeiten vor, wie Sie all Ihre lieb gewonnenen Schätze platzsparend verstauen, ohne dass Ihre Wohnung überladen wirkt.

 

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Das Hochbett – viele kennen es noch aus ihrer eigenen Kindheit. Doch das Hochbett bietet auch im Erwachsenenalter jede Menge Vorteile. Ob nun Schubladenelemente, ein begehbarer Kleiderschrank oder ein Teil der Wohnzimmermöbel – unter einem Hochbett lässt sich so gut wie alles verstauen. Je nach Ausführung und Deckenhöhe kann sogar eine Art 2. Ebene im Zimmer entstehen. Das ist dann nicht nur praktisch, sondern sieht wirklich toll aus und kreiert ein völlig neues Raumgefühl.

Auf die Wände, fertig, los! Frei nach dem Motto „Schwerkraft, nein danke!“ sollte man beim Einrichten eines kleinen Raums nicht nur den Boden als Abstellfläche nutzen. Ganz im Gegenteil – hier ist „hochstapeln“ angesagt. Innovative Regalsysteme können dabei elegant und smart zugleich sein. Sie bieten häufig sowohl die Möglichkeit, Gegenstände dekorativ zu präsentieren als auch in Kisten oder Schubladen sicher zu verstauen. Generell empfehlen wir, hierbei eher helle Farben zu bevorzugen, da diese Leichtigkeit ausstrahlen und die Wände trotz Möblierung offen wirken lassen.

Multitalente: Regale sind zugleich auch ideale Raumtrenner – aus eins mach zwei!

Querstreifen machen dick: Im Falle eines kleinen Raums kann das durchaus vorteilhaft sein! Denn genau diesen Effekt wünschen wir uns bei wenig Platz. Querstreifen verleihen einem Raum mehr Tiefe und Dynamik. Also toben Sie sich farblich aus und lassen Ihre Wohnung so größer wirken!

Was liegt denn da drunter? Nutzen Sie den Stauraum, den Sie ohnehin schon haben. Gucken Sie, inwieweit Sie unter großen Möbeln wie einer Couch, Ihrem Bett oder Schränken und Kommoden etwas verstauen können. Insbesondere für Betten gibt es zahlreiche Aufbewahrungselemente unterschiedlichster Größen und Formen zu erwerben. So kann man allerhand, was den Blicken der Gäste verwehrt bleiben soll, mühelos unterbringen, ohne dass man zusätzliche Schränke oder Regale aufstellen muss.

Spieglein, Spieglein an der Wand! Spiegel und reflektierende Möbel lassen Räume generell optisch größer wirken. Denn durch die Reflektion wird dem menschlichen Auge suggeriert, dass es noch viel weiter geht als es tatsächlich der Fall ist. Bringen Sie deshalb an der einen oder anderen schmaleren Stelle einen Spiegel an und lassen sich von dem Effekt überzeugen. Doch Vorsicht: Sie sollten sich am Ende auch nicht permanent beobachtet fühlen.

 

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Titelbild:

Anna Sullivan