Der erste Eindruck zählt – diese Erkenntnis trifft nicht nur auf Vorstellungsgespräche zu, auch Immobilien müssen auf den ersten Blick überzeugen. Interessierte Käufer, die eine Wohnung selbst beziehen möchten, wollen sich in ihrer Traumimmobilie direkt wohlfühlen. Sie wollen ihr neues Zuhause mit allen Sinnen erfahren. Kapitalanleger dagegen möchten einen Eindruck davon bekommen, wie viel Potenzial in einer Immobilie steckt. Makler haben bereits viele Tricks und Kniffe entwickelt, um eine Immobilie im richtigen Licht zu präsentieren. Auch das noch relativ junge Home Staging spielt dabei eine zunehmende Rolle. Die kreativsten Köpfe der Branche werden seit vier Jahren von einer Expertenjury ausgezeichnet.

Auch in unbewohnten Immobilien Wohlfühlambiente schaffen

Damit die Vorzüge einer Immobilie optimal zur Geltung kommen, ist es mitunter ratsam, sogenannte Home-Staging-Professionals zu engagieren. Um Interessenten nicht nur kahle Wände zu präsentieren, werden im Rahmen des Home Staging Möbel und Accessoires gekonnt kombiniert. Ziel ist es, eine wohnliche Atmosphäre zu schaffen. So können die Chancen für einen erfolgreichen Abschluss erhöht werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR) kürt jährlich die Besten der Home-Staging-Branche. Anfang 2014 konnten sich Wiebke Rieck von “HOMEstaging-RUHR“, Ina Kohls-Krüger von “Wohngesicht” sowie  Michael Witt von “Wohnhelden” über den DGHR-Star-Award 2013/2014 für besonders gelungene Objektpräsentationen freuen. Sieben Fachleute aus der Immobilien-, Einrichtungs- und Marketingbranche stimmten über die insgesamt 54 eingereichten Vorschläge in den Kategorien „Bewohnte Immobilien“, „Geerbte Immobilien“ und „Leere Immobilien“ ab.

Kurze Vermarktungszeiträume, viele Kaufinteressenten: Home Staging rentiert sich

Ausschlaggebend für die Bewertung der eingereichten Vorschläge waren neben Qualitätskriterien wie Struktur, Farbgestaltung und Raumaufteilung auch die Vermarktungsdauer, der Vorher-Nachher-Effekt und der letztlich erzielte Immobilienpreis. Die Gewinner überzeugten also nicht nur mit ihrem gestalterischen Können. Auch ihr Einfluss auf einen möglichst schnellen Abschluss und die Höhe des Verkaufspreises wurde belohnt – zwei Aspekte, die auch für Makler von besonderem Interesse sind.